Ein neuer Aufbruch für mehr Transparenz

Am 13.10.2026 berät der Ausschuss für Personal, Digitalisierung und Beteiligungen unseren Antrag, zukünftig die Alsdorfer Stadtrats- und Ausschusssitzungen als Audio-Stream ins Netz zu übertragen.

Seit 2012 beantragen wir regelmäßig, dass die Stadt Alsdorf eine Möglichkeit schafft, dass sich die Bürger*innen auch von zu hause aus ein Bild der politischen Arbeit machen können.

Schlugen wir zunächst ein Video-Streaming vor, wie die Stadt Krefeld es beispielsweise betreibt, sehen wir doch ein, dass eine Stadt für Alsdorf die hohen Kosten für Technik und Personal nicht tragen kann. Stattdessen beantragten wir bereits 2022, eine Audio-Streaming einzurichten, das mit der bestehenden Aufzeichnungsanlage und einem YouTube-Kanal betrieben werden kann. Ein Beispiel für eine Stadt, in der es seit 2021 Audio-Streaming gibt, ist Brühl.

Im alten Rat wurde der Antrag kommentarlos von der damals noch absoluten Mehrheit der SPD abgelehnt. Doch Seit der letzten Kommunalwahl hat sich die Zusammensetzung des Rates stark verändert. Auch zeigt sich immer deutlicher, wie wichtig es ist in der schnelllebigen Zeit direkt und faktenbasiert Kommunalpolitik wiederzugeben. Für die politische Arbeit wäre es eine Erleichterung, bei kritischen Themen nicht mehr auf das Protokoll warten zu müssen.

Für Menschen, die Einschränkungen in der Mobilität haben oder Familienangehörige versorgen, wäre das Angebot des Streams eine Möglichkeit der direkten Teilhabe.

Daher beantragten wir nun, dass der in dieser Wahlperiode neu eingerichtete Ausschuss für Personal, Digitalisierung und Beteiligung am 13.10.2026 den Punkt berät. Aufgrund der Betroffenheit aller Ratsmitglieder möchten wir, dass letztendlich auch der Rat über die Aufzeichnung entscheidet. Ein positiver Beschluss aus dem Ausschuss wäre jedoch ein starkes Zeichen, dass wir gemeinsam als demokratische Fraktionen für mehr Transparenz und Teilhabe einstehen.

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