Barrierefreiheit rund ums Rathaus – wir sind gespannt

Könnte es so Aussehen? Mithilfe des Grünerators haben wir ein paar Rampen hinzugefügt - und natürlich direkt begrünt.

Schon 2014 haben wir offiziell gefordert, das Rathaus barrierefreier zu gestalten. 2024 wollten wir nochmal darauf eingehen, dass zumindest im Rahmen der aktuellen Sanierungen auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit durchgeführt werden. Schließlich ist Teilhabe am öffentlichen Leben Menschenrecht. Und von blindenfreundlichen Treppengeländern und stolperfreien Wegen profitieren alle – von der Seniorin mit Rollator bis zum Papa mit Säugling im Kinderwagen.

2024 wurde unser Antrag zu dem Thema nicht mehr in den Beirat für Senior*innen und Menschen mit Behinderungen gebracht. 2025 fand der Beirat nicht statt. Uns war aber zugesichert worden, dass man sich damit beschäftigt. Anfang 2026 hakten wir im neugegründeten Ausschuss für Soziales, Generationen und Teilhabe noch einmal nach. Und zu unserer Freude, wurden im letzten Ausschuss konkrete Maßnahmen benannt und zeitlich grob eingeordnet. Hier im Einzelnen:

Im Rahmen der aktuellen Arbeiten sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Die Treppen am seitlichen Parkplatz bekommen eine durchgehende, kontrastierende, weiße Markierung auf jeder Trittstufe. Dass soll zeitnah umgesetzt werden.
  • Die Treppenanlage, die parallel zur Hubertusstraße zum Haupteingang führt, wird mit Geländern ausgestattet. Auch werden dabei „Stolperfallen“ behoben.

 

 

Wenn Mittel aus der Rathaussanierung übrig bleiben, werden diese als notwendig bezeichneten Maßnahmen zeitnah erfolgen:

  • Die „lange Rampe“, die im Moment zum Stolpern einlädt, wird vollständig ersetzt und nach aktuellen Richtlinien barrierefrei und beleuchtet neu errichtet.
  • Die kurze Verbindungsrampe zum Parkplatz wird mit einem Zwischenpodest und einer vorgelagerten Stufenanlage neu errichtet.

Nicht terminiert sind die Maßnahmen zum Blindenleitsystem. Wenn aber der Gehweg saniert wird in Zukunft, wird auch das taktile Leitsystem mitgeplant.

Wir sind froh, dass zahlreiche dieser Maßnahmen in absehbarer Zeit umgesetzt werden. Aber ein Beigeschmack bleibt. Warum dauert es Jahrzehnte, bis unsere Anregungen endlich Gehör finden? Und wären die Maßnahmen wirklich auf der Tagesordnung gelandet, hätten wir nicht darauf bestanden?

Und wir bleiben dran! Auch die Bibliothek, der Busbahnhof am Annapark und andere wichtige Bereiche sind weiterhin nicht barrierefrei - auch die eigentlich verpflichtenden Bushaltestellen nicht, auf die wir seit 2018 hinweisen.

Zurück