Kunstrasen auf Sportplätzen - bald verboten?

    Nach "Plastikgranulat"-Diskussion in Baesweiler:GRÜNE stellen Kunstrasenplätze in Alsdorf auf den Prüfstand (Ratsanfrage)

    Beitrag vom: 13.06.2019

     

    Die Alsdorfer Rats-GRÜNEN nehmen Bezug auf einen Bericht in der Lokalzeitung vom 3. Juni 2019, nach dem die Stadt Baesweiler die Anlage von Kunstrasensportplätzen einstweilen stoppt, weil möglicherweise in absehbarer Zeit (voraussichtlich 2022) eine EU-Richtlinie die Verwendung bestimmter Mikroplastikpartikel aus ökologischen Gründen verbieten wird. Solche Kunststoffgranulate werden auch in gängigen Kunstrasensystemen für Sportplätze verwendet. Die Sachlage soll nun laut Baesweilers Bürgermeister Dr. Linkens zunächst einmal genauer geprüft werden, ehe weitere Entscheidungen getroffen werden.

     

    Die GRÜNEN im Rat der Stadt Alsdorf stellen jetzt eine Anfrage für die nächste Ratssitzung, welche Konsequenzen die Alsdorfer Stadtverwaltung aus dieser sich wahrscheinlich ändernden Rechtslage zu ziehen beabsichtigt. Immerhin sind weitere Kunstrasenplätze im Bau (Am Energeticon) oder geplant (z.B. künftige Umrüstung des Noch-Naturrasensportplatzes von Alemannia Mariadorf).

     

    Horst-Dieter Heidenreich, Fraktionsvorsitzender: "Bevor man möglicherweise mehrere Hunderttausend Euro für diese Anlagen in den Sand setzt, sollte zumindest geklärt sein, ob überhaupt und wie solche Anlagen noch rechtlich zulässig und ökologisch unbedenklich realisierbar sind."

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