Energiepolitik in Alsdorf: Das Potential ausschöpfen!

    Im Vorfeld der Kommunalwahl haben wir uns mit der energiepolitischen Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion getroffen, um konkrete Maßnahmen zu besprechen und zu diskutieren. Was werden wir daraus mitnehmen?

    Beitrag vom: 08.10.2020

     

    Alsdorf hat Potential. In jedem Bereich. Aber besonders im Bereich der erneuerbaren Energie hat es die Kommune bisher versäumt, ihr Potential auszuschöpfen. Eine Grüne Anfrage im Landtag hat gezeigt: NRW könnte seinen Stromverbrauch und den Wärmeverbrauch aller Gebäude vollständig klimaneutral decken, die Potenziale sind da. NRW ist mit gerade einmal 16 Prozent Anteil Erneuerbarer beim Strom unter den Bundesländern jedoch weit abgeschlagen und weit entfernt vom Bundesdurchschnitt, der im letzten Jahr bei etwa 45 Prozent lag. Bei der Windenergie nutzt NRW nur etwa 16 Prozent der Potenziale und bei der Solarenergie sind es nicht einmal 5 Prozent. In Alsdorf sind es insgesamt etwa 12 %. der Potentiale.


    Wie könnte man das ändern? Das war die wichtigste Frage in der Veranstaltung mit unserer energiepolitischen Sprecherin im Landtag, Wibke Brems.


    Wir haben einige konkrete Maßnahmen mitgenommen, die wir in den nächsten Jahren auf die Agenda setzen wollen:


    - eine kommunale Wärmeplanung erstellen

    - Prüfen, ob man mit Vereinen mehr für Klimaschutz machen kann

    - projektbezogene Förderungen neuer Stellen bzw. Ausbau des Personals im Bereich Umwelt/Klima

    - Raumplanung für Windenergie: wo können wir noch Potential ausschöpfen

    - Potentialanalyse aller städtischen Gebäude für die Ausstattung mit Photovoltaik


    Das Kommunal viel möglich ist, zeigt der Kreis Steinfurt, der eng mit Vereinen, Initiativen und der Wirtschaft zusammenarbeitet, um Klimaschutz voran zu bringen.


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